Piercing

Enzo
Elmar
Lisa

Piercing

Ein Piercing, Fleshtunnel oder Dermal Anchor (auch Implantat genannt) schmückt jeden Körper und jede Stelle!

Vom Ohrloch, Bauchnabel bis Intim, Oberflächenpiercing oder Dermal Anchor sind dem Piercing kaum Grenzen gesetzt und wird von uns in vollem Umfang angeboten.

Bei dem von uns verwendeten Schmuck handelt es sich um Titanschmuck, bei ausgewählten Stellen wird auch PTFE, auch Teflon genannt, benutzt. In unserem Studio verwenden wir selbstverständlich, ausschließlich sterile und desinfizierte Instrumente und Schmuck.

„Körperschmuck ist schon seid der Urzeit Ausdruck von Individualität.“

Durchführung:

Die zu piercende Körperstelle wird zunächst desinfiziert, um Infektionen zu vermeiden. Gegebenenfalls wird die Stelle zuvor auch von Haaren befreit. Der Ein- und Austrittspunkt des Stichkanals wird üblicherweise mit einem Stift markiert und mit einer Piercing-Zange fixiert. Ein peripherer Venenkatheter wird zum stechen des Loches verwendet. Hierbei ist die Nadel durch einen Plastik- oder Teflonüberzug geschützt. Nachdem die Nadel durch die Haut gestochen wurde, wird sie entfernt. Lediglich der Überzug verbleibt in dem Stichkanal. Mit Hilfe dieses Überzuges wird der Schmuck durch den Stichkanal gezogen.

Diese wird mit einer Kugel fixiert und fertig !

Heilung:

Die Dauer des Heilungsprozesses ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie Schmuckmaterial, Hygiene, Pflege und der durchstochenen Körperstelle sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand und Alkohol- oder Nikotinkonsum. Während gut durchblutete Schleimhäute und Intimpiercings mit regelmäßigem Kontakt zu Eigenurin vorteilhafter verheilen, gestaltet sich der Prozess bei Knorpelgewebe langwieriger, da Knorpel keine eigenen Blutgefäße besitzt, sondern von der darüber liegenden Knorpelhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird.

Einen Problemfaktor stellt die Reizung durch regelmäßige Bewegung oder Reibung dar, wonach sich zum Beispiel der Heilungsprozess eines Bauchnabelpiercings mit permanentem Kontakt zum Hosenbund oder ein Handweb zwischen den Fingern als besonders problematisch gestalten kann.

Wird der Schmuck innerhalb der ersten Wochen nach dem Stechen gewechselt, kann der Heilprozess dadurch ebenfalls negativ beeinflusst werden und die Infektionsgefahr steigen

Entfernung:

Wird ein Piercing noch vor dem abgeschlossenen Heilungsprozess herausgenommen, verklebt der Stichkanal in der Regel zunächst und wächst anschließend schnell und vollständig wieder zusammen, so dass später kein Schmuck mehr eingesetzt werden kann. Ein vollständig abgeheilter Stichkanal bleibt dagegen üblicherweise erhalten, wodurch sich auch weiterhin Talgablagerungen darin bilden können. Häufig verengt er sich nach Entfernen des Schmucks und wächst an den Ein- und Ausstichstellen zusammen, wobei meist kleine punktförmige Narben entstehen.

Piercing Pflege

Da die Wunde eines neuen Piercings vom eingesetzten Schmuck offen gehalten wird, bildet sich während der Heilungsphase von außen nach innen ein Hautschlauch entlang des Stichkanals, der den Schmuck umschließt. Dabei wird zunächst nach der Gerinnung eventueller Blutungen die Durchblutung im umliegenden Gewebe gefördert, was in der ersten bis zweiten Woche häufig zu Rötung, Schwellung und Erwärmung führt. Blutgerinnsel werden durch abgesonderte Wundflüssigkeit heraus gespült. Bei einer Infektion kann es zum Austreten von bakterienbekämpfenden Leukozyten (Eiter) kommen.

Daher:

Am Tag des piercens lass das Piercing in Ruhe!

Ab dem darauf kommenden Tag gelten folgende Pflegeanweisungen (die Du auch in unserem Studio erhältst):

  • Unterstütze Deinen Körper mit wenig Stress, wenig körperliche Belastung, viel Ruhe und gesunder Ernährung
  • Vermeide Berührungen mit dreckigen Händen, zum Säubern des Piercing immer vorher Hände waschen/ besser noch desinfizieren
  • In den ersten Wochen den Besuch in Saune, Solarium und Schwimmbad vermeiden Statt Baden lieber duschen und dabei den Kontakt mit Duschgel oder Seife vermeiden
  • Kein Kontakt mit fremden Körperflüssigkeiten wie Speichel, Schweiß oder Sperma
  • In den ersten Tagen keine blutverdünnenden Medikamente einnehmen
  • Das Piercing während der Heilphase von ca. 4 Wochen nicht herausnehmen oder wechseln

Pflegeanweisung:

Pflege und reinige Dein Piercing 1-2 mal am Tag für mind. 2 Wochen. Immer vorher Hände waschen Krusten auf dem Schmuck und an der Wunde mit lauwarmen Wasser aufweichen und anschließend mit einem nicht fußelnden Tuch entfernen

Beachte: immer von innen nach außen, also vom Einstschkanal weg reinigen, damit du keine Verschmutzungen in die frische Wunde leitest. Zur Pflege ausschließlich unparfümierte Mittel wie Octenisept (erhältlich in der Apotheke) verwenden. Solltest Du Probleme oder Fragen haben kontaktiere uns! Es gibt keine dummen Fragen und Du kannst lieber einmal zu viel als einmal zu wenig vorbei schauen!

Schaut einfach unverbindlich auf einen Kaffee zum kennenlernen vorbei!

Wir freuen uns auf euren Besuch und sind von Montag – Samstag, ab 11:00 Uhr für Euch da.

Öffnungszeiten

Wir haben geöffnet
Montag bis Samstag
11:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Kontakt

fone: +49 (0) 208 821 885 33
mobil: +49 (0) 176 821 108 99
e-mail: elmar@latortura.de

La Tortura

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